20Dezember

finanzblick HD (iPad App)

Applander Finanzen

finanzblick HD
Hersteller: Buhl Data Service GmbH
Kosten: 4,99 Euro
Getestete Version: 1.1.3
Unsere Bewertung:

Grafik: ★★★★☆
Stabilität: ★★★★★
Funktionalität: ★★★★☆
Preis: ★★★★☆

Insgesamt:

★★★★½

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Eine App fällt im Zusammenhang mit Empfehlungen von Apps zur Organisation der eigenen Finanzen in letzter Zeit immer häufiger: „finanzblick HD“ meinen da viele, sei empfehlenswert. Lange war ja iOutbank der Platzhirsch unter den Finanzapps schlechthin. Warum also nun finanzblick HD? Wir haben die App in der Praxis getestet und sagen euch, ob finanzblick HD wirklich iOutbank das Wasser reichen kann und folglich eine Empfehlung wert ist.

Wozu finanzblick HD?

Das wohl wichtigste Feature von finanzblick HD ist ohne Zweifel der Anspruch, auf Knopfdruck eine Übersicht über Einnahmen und Ausgaben zu erhalten und so wortwörtlich einen sofortigen Blick auf die Finanzen werfen zu können. Wer einen guten und schnellen Überblick über seine Finanzen werfen kann, kann auch vernünftige Schlüsse und Entscheidungen daraus ziehen. Gebe ich in einem Bereich mehr aus als wirklich nötig, bleibt noch Puffer zum Sparen und Investieren? Wo gebe ich besonders viel aus, wo darf man auch einmal über die Strenge schlagen. Wie sieht die Einkommen und Ausgaben Verteilung aus? Habe ich insgesamt – unter Einbeziehung aller Konten ein positives oder negatives Ergebnis erziehlt? Im ganzen Jahr oder innerhalb eines bestimmten Monats.

Benutzer von Finanzblick HD werden nicht enttäuscht

Im Großen und Ganzen steht Finanzblick HD als Finanzapp im Appstore ziemlich konkurrenzlos dar. Wir haben uns schon so einige Finanzapps angesehen und Finanzblick HD sticht ohne Mühe aus der breiten Masse hervor. Warum? Das Glanzstück ist sicherlich die vollautomatische Kategorisierung. Ein Beispiel: geht man im örtlichen Edeka einkaufen und zahlt per EC Karte, bucht Finanzblick HD diese Ausgabe einige Tage später (sobald das Girokonto belastet wurde) als Ausgabe in der Kategorie Nahrungsmittel. Perfekt und einfach! Nur ganz wenige Buchungen konnte Finanzblick HD nicht zuordnen, was aber im Wesentlichen auch eher geschäftliche Buchungen betraf. Aber auch hier haben die Entwickler an eine Lösung gedacht: nicht bekannte Buchungen kann man ganz einfach zuordnen.
Dass Finanzblick HD außerdem auch Überweisungen tätigen, Daueraufträge anlegen und PayPal Kontostände abfragen kann ist da fast nur beiläufig zu erwähnen.

Das Manko: ab und an etwas unübersichtlich

Auch wenn Finanzblick HD durch die Bank für das exzellente Design gelobt wird, müssen wir hier doch ein kleines Minus feststellen. Nach dem ersten Start der App muss man sich wohl oder übel eine halbe Stunde Zeit nehmen um auch wirklich alle Funktionen und Features durch Wischen und Klicken zu entdecken. Die Buchungen, die die „Rohstoffe“ für die App darstellen lassen sich in zahlreichen Modi in verschiedener Form anzeigen. Da durchzusteigen ist vielleicht nicht immer ganz logisch und einfach möglich.

Fazit zur App:

Für Kontroll-Freaks aber auch Otto-Normal Nutzer ist die App ein absolutes Muss! Nie war es leichter innerhalb von Sekunden einen kompletten Überblick über die privaten Finanzen und deren Verwendung zu bekommen. Wer die Übersicht und die dort dargestellten Daten zu nutzen weiß, wird daraus einen deutlichen Mehrwert ziehen können. Der absolut vertretbare Preis für diesen Umfang: 4,99 €. Wer möchte kann zuvor die Lite Version testen.

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7Mai

HandyDiener

Applander Finanzen » Testberichte

HandyDiener
Hersteller: Torsten Klinger
Kosten: 1,59 Euro
Getestete Version: 1.2Unsere Bewertung:

Grafik: ★★★☆☆
Stabilität: ★★★★☆
Funktionalität: ★★★★☆
Preis: ★★★★★

Insgesamt:

★★★★☆

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Nanu, das Design von HandyDiener dürfte jedem so einigen iPhone Besitzern der ersten Generation ins Auge stechen. Denn diese hatten wahrscheinlich auch einen T-Mobile Vertrag (nun Telekom Mobilfunk) und haben deshalb wahrscheinlich die wohl meisterverkaufte Handykosten App gekauft – und zwar MobileButler. Warum also noch eine Handykosten App? Ganz einfach: HandyDiener ist auf Vodafone ausgelegt.

HandyDiener soll also Gesprächs- und SMS Kosten von Vodafone Kunden im Überblick behalten.

Funktionen von MobileButler

Die App leistet all das, was man von einem Verwaltungsprogramm rund um den iPhone Vertrag erwartet. So bietet HandyDiener auf den ersten Blick bekommt man so Infos über aktuelle GEsprächskosten, Daten, SMS und MMS Kosten sowie im Ausland angefallende Kosten angezeigt.

Praktisch ist auch die Anzeige des Inklusivvolumens. Eigentlich ist alles weitestgehend so, wie man es vom MobileButler gewohnt ist.

Alles in allem macht die App einen soliden Eindruck. Kleinere Stabilitätsbugs werden sicherlich in den folgenden Updates behoben. Insgesamt kann man durchaus eine Kaufempfehlung aussprechen (logischerweise aber natürlich nur für Vodafone Kunden).

26November

MoneyBook

Applander Finanzen

MoneyBook

Entwickler: noidentity

Kosten: 2,39 Euro

Getestete Version: 1.0

Unsere Bewertung:

Grafik: ★★★★★
Stabilität: ★★★★★
Funktionalität: ★★☆☆☆
Preis: ★★★★☆

Insgesamt:

★★★★☆

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Zugegeben, die Messlatte für Finanz-Budget Apps hängt durch die iXpenselt App ziemlich hoch. Entsprechend war ich ziemlich gespannt, ob MoneyBook die hohen Erwartungen erfüllen, oder besser noch toppen konnte. Lest hier, was mein Praxistest von MoneyBook ergeben hat.

Das MoneyBook Interface: spitzenmäßig

moneybook-start

Eines nehme ich schon von Anfang an vorweg: das Handling, also das Bedienen der Oberfläche von MoneyBook ist einzigartig einfach. Obwohl es schon sehr abgekupfert von Pennies (oder andersherum!?) aussieht. Die Bedienung ist kurz gesagt vorbildlich. Ich würde gar so weit gehen und sagen, dass es rein vom Aufbau und Design her das beste iPhone App zur Zeit ist.

Direkt nach dem ersten Start findet man sich eigentlich sofort zurecht. Alle Menüpunkte sind selbstklärend. Zu nennen wäre da die Übersicht, der Startbildschirm, in der eine tolle Grafik (woran man auch die Liebe zum Detail erkennt) den jeweils aktuellen Monatsstand der Ausgaben anzeigt. Parallel dazu sind die größten Ausgabeposten übersichtlich angeordnet auf gelistet. Dazu gehört auch noch eine kleine Statistik mit den (hochgerechneten) Tageswerten. Weitere Menüpunkte sind Ausgaben, wiederholende Ausgaben und Verlauf. Im Prinzip handelt es sich bei den Punkten Ausgaben und Verlauf um eine Übersicht der Tagesausgaben, wobei der Verlauf dieses monatsweise anzeigt.

Kleiner Kritikpunkt: schön wäre eine Monatsübersicht, in der man den betreffenden Tag direkt anwählen kann – ohne elendig lang scrollen zu müssen. In der Version 1.1 soll es zumindest immerhin schon möglich sein, per Doppelklick an den letzten Tag des Monats zu springen. Unter den Punkt wiederholende moneybook-ausgabenAusgaben werden alle wiederkehrende Ausgaben eingetragen wie zum Beispiel Versicherungsbeiträge und Miete. Alles in allem gefällt mir das Interface also sehr gut – da hat noidentity wirklich hervorragende Arbeit geleistet. Für die Grafik gibt es uneingeschränkt 5 Sterne.

Die Stabiltiät von MoneyBook

Zur Stabilität reicht ein Satz: MoneyBook ist nie abgestürzt und konnte auch viele Daten ohne Probleme verwalten – 5 Sterne.

Das Manko – die Funktionalität

Nun kommen wir aber auch zu den momentan negativen Punkten: die gute Bedienbarkeit fordert auch gewisse Funktionalitätseinschränkungen. .csv Export, individuelle Kategorien, verschiedene Budgets und und und sucht man bei MoneyBook vergebens. Hauptzielgruppe sollen wohl Nutzer sein, die nur die absoluten Basics benötigen um einen raschen Überblick über die eigenen Finanzen zu bekommen. Alles was darüber hinaus geht, funktioniert momentan leider noch nicht. Großer Pluspunkt der 1.1 Version (die aber seitens Apple momentan noch nicht freigegeben worden ist) soll eine Notizfunktion sein, bei der man zumindest Ausgaben wie zum Beispiel „Auto“ eindeutiger definieren kann. Ob dass dann danach entsprechend auch filterbar ist, weiß ich leider nicht (z.B. alle Ausgaben mit dem Stichwort „Benzin“ anzeigen lassen).

Fazit zum Test

Alles in allem kann ich ein durchaus positives Fazit ziehen. Die Entwickler scheinen sich Mühe zu geben, das App stetig weiter zu entwickeln, was mir persönlich besonders wichtig ist. Natürlich erhält man für seine 2,39 Euro bei MoneyBook nicht den gleichen Funktionsumfang wie man ihn etwa bei iXpenselt bekommt, jedoch kann MoneyBook insgesamt überzeugen. Den schnellen und effizienten Überblick bekommt man hier besimmt – versprochen!

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