26November

MoneyBook

Applander Finanzen

MoneyBook

Entwickler: noidentity

Kosten: 2,39 Euro

Getestete Version: 1.0

Unsere Bewertung:

Grafik: ★★★★★
Stabilität: ★★★★★
Funktionalität: ★★☆☆☆
Preis: ★★★★☆

Insgesamt:

★★★★☆

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Zugegeben, die Messlatte für Finanz-Budget Apps hängt durch die iXpenselt App ziemlich hoch. Entsprechend war ich ziemlich gespannt, ob MoneyBook die hohen Erwartungen erfüllen, oder besser noch toppen konnte. Lest hier, was mein Praxistest von MoneyBook ergeben hat.

Das MoneyBook Interface: spitzenmäßig

moneybook-start

Eines nehme ich schon von Anfang an vorweg: das Handling, also das Bedienen der Oberfläche von MoneyBook ist einzigartig einfach. Obwohl es schon sehr abgekupfert von Pennies (oder andersherum!?) aussieht. Die Bedienung ist kurz gesagt vorbildlich. Ich würde gar so weit gehen und sagen, dass es rein vom Aufbau und Design her das beste iPhone App zur Zeit ist.

Direkt nach dem ersten Start findet man sich eigentlich sofort zurecht. Alle Menüpunkte sind selbstklärend. Zu nennen wäre da die Übersicht, der Startbildschirm, in der eine tolle Grafik (woran man auch die Liebe zum Detail erkennt) den jeweils aktuellen Monatsstand der Ausgaben anzeigt. Parallel dazu sind die größten Ausgabeposten übersichtlich angeordnet auf gelistet. Dazu gehört auch noch eine kleine Statistik mit den (hochgerechneten) Tageswerten. Weitere Menüpunkte sind Ausgaben, wiederholende Ausgaben und Verlauf. Im Prinzip handelt es sich bei den Punkten Ausgaben und Verlauf um eine Übersicht der Tagesausgaben, wobei der Verlauf dieses monatsweise anzeigt.

Kleiner Kritikpunkt: schön wäre eine Monatsübersicht, in der man den betreffenden Tag direkt anwählen kann – ohne elendig lang scrollen zu müssen. In der Version 1.1 soll es zumindest immerhin schon möglich sein, per Doppelklick an den letzten Tag des Monats zu springen. Unter den Punkt wiederholende moneybook-ausgabenAusgaben werden alle wiederkehrende Ausgaben eingetragen wie zum Beispiel Versicherungsbeiträge und Miete. Alles in allem gefällt mir das Interface also sehr gut – da hat noidentity wirklich hervorragende Arbeit geleistet. Für die Grafik gibt es uneingeschränkt 5 Sterne.

Die Stabiltiät von MoneyBook

Zur Stabilität reicht ein Satz: MoneyBook ist nie abgestürzt und konnte auch viele Daten ohne Probleme verwalten – 5 Sterne.

Das Manko – die Funktionalität

Nun kommen wir aber auch zu den momentan negativen Punkten: die gute Bedienbarkeit fordert auch gewisse Funktionalitätseinschränkungen. .csv Export, individuelle Kategorien, verschiedene Budgets und und und sucht man bei MoneyBook vergebens. Hauptzielgruppe sollen wohl Nutzer sein, die nur die absoluten Basics benötigen um einen raschen Überblick über die eigenen Finanzen zu bekommen. Alles was darüber hinaus geht, funktioniert momentan leider noch nicht. Großer Pluspunkt der 1.1 Version (die aber seitens Apple momentan noch nicht freigegeben worden ist) soll eine Notizfunktion sein, bei der man zumindest Ausgaben wie zum Beispiel „Auto“ eindeutiger definieren kann. Ob dass dann danach entsprechend auch filterbar ist, weiß ich leider nicht (z.B. alle Ausgaben mit dem Stichwort „Benzin“ anzeigen lassen).

Fazit zum Test

Alles in allem kann ich ein durchaus positives Fazit ziehen. Die Entwickler scheinen sich Mühe zu geben, das App stetig weiter zu entwickeln, was mir persönlich besonders wichtig ist. Natürlich erhält man für seine 2,39 Euro bei MoneyBook nicht den gleichen Funktionsumfang wie man ihn etwa bei iXpenselt bekommt, jedoch kann MoneyBook insgesamt überzeugen. Den schnellen und effizienten Überblick bekommt man hier besimmt – versprochen!

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